Der bosnisch-herzegowinische Außenminister Ermedin Konakovic traf sich am 17. November mit John Kinkel, dem Geschäftsträger der US-Botschaft in Bosnien und Herzegowina. Beide Seiten waren sich einig, dass die Umsetzung des Projekts zur südlichen Gasverbindung beschleunigt werden muss. Die Gespräche umfassten Bereiche wie wirtschaftliche Entwicklung und Energiekooperation, wobei die Bedeutung der Energieunabhängigkeit Bosnien und Herzegowinas und ihrer Integration in das regionale Energiesystem hervorgehoben wurde.
Am 21. August 2025 überschritt das Windkraftprojekt Ivovik in Bosnien und Herzegowina die Marke von 200 Millionen Kilowattstunden und war damit seit der Netzanbindung der ersten Anlage 325 Tage lang ununterbrochen, sicher und stabil in Betrieb. Das Projekt reduzierte die Kohlendioxid-Emissionen um rund 180.000 Tonnen und gab damit der Energiewende sowie der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Bosnien und Herzegowinas einen starken Impuls.
Bosnien und Herzegowina wird sein erstes Batteriespeichersystem in seinem Übertragungsnetz installieren, um Nebendienstleistungen bereitzustellen.
Kürzlich kündigte der Energie- und Bergbauminister der Republika Srpska, Petar Djokic, bei einer öffentlichen Versammlung an, dass die Republika Srpska in den nächsten drei Jahren neue Solarkraftwerke mit einer Leistung von 250 Megawatt an das Netz anschließen werde.
Der Oberste Gerichtshof der Föderation Bosnien und Herzegowina hat die Baugenehmigung für den geplanten 132-MW-Windpark Poklečani auf dem Berg Štitár in der Gemeinde Posúšje in der Herzegowina widerrufen. Das Projekt wird von Elektroprivreda HZHB entwickelt, einem der drei größten staatlichen Energieunternehmen in Bosnien und Herzegowina.