BASF gab kürzlich eine Partnerschaft mit dem europäischen Chemikalienhändler OQEMA bekannt. Ab dem 1. Januar 2026 wird OQEMA die Polymerdispersionen und Additive von BASF für Farben und Lacke in ausgewählten Ländern Mittel- und Osteuropas vertreiben.
Am 17. Dezember 2025 gaben das israelische Agrochemieunternehmen ADAMA Ltd. und die deutsche BASF AG eine strategische Zusammenarbeit zur Entwicklung und Vermarktung neuer Lösungen für das Krankheitsmanagement in Europa bekannt. Grundlage hierfür ist ADAMAs firmeneigener Fungizidwirkstoff Gilboa (Fluorsulfonylharnstoff).
Die BASF hat kürzlich eine Vereinbarung mit dem Spezialchemieunternehmen Catexel über den Verkauf ihres Geschäfts mit optischen Aufhellern unterzeichnet. Dieses Geschäft, das derzeit zum BASF-Geschäftsbereich Personal Care Chemicals gehört, ist ein Bestandteil von Waschmittelformulierungen, beispielsweise von Waschmitteln. Die genauen finanziellen Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Der Abschluss wird im ersten Quartal 2026 erwartet.
BASF hat eine Vereinbarung mit OCI Global getroffen, um dessen Stickstoffdünger- und Ammoniakwerk im niederländischen Geleen mit Ammoniak zu beliefern, das aus erneuerbarem Wasserstoff hergestellt wird. Der erneuerbare Ammoniak aus dem BASF-Werk in Ludwigshafen, Deutschland, ist nachhaltig zertifiziert und wird für die Produktion von Düngemitteln mit niedrigen CO2-Emissionen verwendet.
Am 3. November gab BASF Pläne bekannt, ihr asiatisches PTF-Geschäft im Werk Caojing in Shanghai, China, zu bündeln und die PTF-Produktion im Chemiewerk Ulsan in Südkorea einzustellen. Die Schließung soll voraussichtlich 2026 abgeschlossen sein.
Am 29. Oktober veröffentlichte BASF ihren Ergebnisbericht für das dritte Quartal 2025. Der Umsatz im dritten Quartal betrug 15,23 Milliarden Euro (rund 125,8 Milliarden RMB), ein Rückgang von 3,2 % gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn lag bei 172 Millionen Euro, ein Minus von 40 % gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBIT betrug 594 Millionen Euro, ein Rückgang von 6,5 % gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Sondereffekte (einschließlich des aufgegebenen Lackgeschäfts) belief sich das EBITDA auf 1,5 Milliarden Euro, ein Rückgang von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr.
Am 20. Oktober gab BASF bekannt, dass ihre Geschäftseinheit Intermediates eine neue Produktionsanlage für Neopentylglykol (NPG) an ihrem integrierten Produktionsstandort in Zhanjiang, Guangdong, China, offiziell in Betrieb genommen hat.
Am 16. Oktober unterzeichneten BASF und LEMON Co., Ltd. (nachfolgend „LEMON“) eine Absichtserklärung. Die beiden Parteien werden gemeinsam neue Anwendungslösungen für Bekleidung mit Freeflex®-Fasern aus dem thermoplastischen Polyurethan (TPU) Elastollan® der BASF vorantreiben. LEMON, ein führender Hersteller funktionaler Nanofilme, plant, Freeflex in die Produktion seiner wasser- und winddichten Kleidung zu integrieren. Die Absichtserklärung definiert auch zukünftige Kooperationsmöglichkeiten bei der Technologieentwicklung und Geschäftserweiterung.
Am 7. Oktober 2025 nahm BASF an ihrem türkischen Standort Tilovasi eine neue Produktionslinie speziell für die Herstellung von Dispersionen für Bautenanstrichmittel und Baustoffe in Betrieb. Diese Erweiterung erhöht die Produktionskapazität von Tilovasi deutlich und ermöglicht es BASF, die wachsende Nachfrage nach Dispersionen in der Türkei, dem Nahen Osten und Nordwestafrika zu decken. Darüber hinaus erweitert sie das regionale Produktportfolio, um besser auf veränderte lokale Kundenbedürfnisse zu reagieren und Innovationen voranzutreiben.
Am 24. September gab BASF bekannt, dass sie sich aus dem Sulfitgeschäft zurückziehen und die entsprechende Fabrik in Ludwigshafen schließen werde. Betroffen sind rund 65 Mitarbeiter im Sulfitgeschäft.