Eine künstliche Netzhaut besteht aus einer Videoaufnahmeeinheit, einem Videoprozessor und einem Implantat. Videoaufnahmeeinheit und Prozessor sind externe Systemkomponenten. Die Videoaufnahmeeinheit erfasst Umgebungsbilder und überträgt diese zur Analyse und Verarbeitung an den Videoprozessor. Dabei werden elektrische Stimulationscodes für die Netzhaut generiert. Diese Codes werden anschließend als Hochfrequenzsignale an das Implantat in der Netzhaut gesendet. Nach der Dekodierung der Stimulationscodes stimuliert der Chip des Implantats den verbleibenden Sehnerv in der Netzhaut des blinden Patienten über eine zweidimensionale Elektrodenanordnung und erzeugt so Lichtwahrnehmung. Gleichzeitig überwacht der Videoprozessor seinen Betriebszustand und den Batterieverbrauch in Echtzeit. Der Prototyp der ersten Generation des Nurotron-Prozessors für die künstliche Netzhaut ist klein, tragbar und verbraucht wenig Strom. Graustufenverarbeitung und Rauschunterdrückung gewährleisten, dass die verarbeiteten Stimulationscodes unabhängig von den Lichtverhältnissen sind. Dieses Produkt wird eine Marktlücke in diesem Bereich in China schließen.



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