Solvay wird die Produktion von Trifluoressigsäure-verwandten organischen Verbindungen und Fluorwasserstoff in Deutschland einstellen
2025-09-20 14:09
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Am 18. September gab Solvay bekannt, dass es in seinem Werk in Bad Wimpfen (Deutschland) einige Produktlinien anpassen werde, was den Verlust von rund 100 Arbeitsplätzen zur Folge hätte.

Solvay erklärte, die Anpassungen sollen die Transformation des Unternehmens unterstützen und eine langfristige Wertschöpfung in einem herausfordernden Markt sicherstellen. Konkret wird das Unternehmen die Produktion organischer Verbindungen, einschließlich Trifluoressigsäure (TFA) und aller ihrer Derivate, Anfang 2026 einstellen und die Produktion einiger anorganischer Verbindungen, darunter Fluorwasserstoff, bis Ende 2026 schrittweise einstellen. Andere Produktlinien im Werk Bad Wimpfen sind davon jedoch nicht betroffen.

Bemerkenswert ist, dass TFA zur Klasse der perfluorierten und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) gehört. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stuft es als fortpflanzungsgefährdend ein, das Umweltbundesamt stuft es als „sehr persistente und hochmobile“ Substanz ein.

Solvay kündigte außerdem eine Investition an, um seinen Standort Bad Wimpfen zu einem globalen Zentrum für Produktion, Forschung und Anwendung der Flussmittellöttechnologie der Marke Nocolok auszubauen. Im Rahmen der neuen Investition wird eine Anlage für Nocolok-Pasten und -Beschichtungen errichtet und das Nocolok-Technikum sowie die Produktion von Garbsen nach Bad Wimpfen verlagert. Dieser Umzug führt zu einem Nettoabbau von rund 40 Arbeitsplätzen am Standort Garbsen, der seinen Betrieb voraussichtlich 2028 einstellen wird.

Solvay fügte hinzu, dass das Unternehmen vor allem im Jahr 2026 rund 25 Millionen Euro für Restrukturierungskosten und strategische Investitionen bereitstellen wolle.

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