Der argentinische Präsident Mille und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich auf die Unterzeichnung einer strategischen Allianz geeinigt. Im Rahmen dieser Allianz werden beide Seiten zusammenarbeiten, um die Finanzierung und Investition in wichtige Mineralien wie Kupfer und Lithium zu fördern und gleichzeitig das argentinische Atomenergieprogramm voranzutreiben.

Die beiden Staatschefs erörterten das Abkommen, das auch eine wissenschaftliche Zusammenarbeit bei der Abgrenzung mineralischer Ressourcen umfasst, während der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen im französischen Nizza.
Im Rahmen des französischen Investitionsplans 2030 beabsichtigt Macrons Regierung, 500 Millionen Euro (571 Millionen Dollar) zu investieren, um die Widerstandsfähigkeit der Industrie gegenüber Störungen der Metalllieferketten zu stärken.
Während Frankreich für die Umsetzung seiner Energiewende wichtige Mineralien importieren muss, kann Argentinien auch von den Erfahrungen Frankreichs im Bereich der Kernenergie lernen.
Frankreich, das 70 Prozent seines Stroms aus Atomkraft erzeugt, plant, diesen Anteil auf 50 Prozent zu reduzieren und plant den Bau von mindestens sechs Atomreaktoren. Laut der World Nuclear Association verfügt Frankreich bereits über rund 60 Reaktoren mit einer installierten Gesamtleistung von 63 Gigawatt.
Argentinien hingegen verfügt lediglich über drei Kernreaktoren, die lediglich 5 % der dortigen Stromproduktion abdecken.
Im Rahmen von Miles Atomenergieplan wird Argentinien jedoch seine Atomkraftkapazität ausbauen, um den landesweiten Strombedarf zu steigern und Stromausfälle zu reduzieren.
Das Kernenergieprogramm sieht außerdem die Förderung des Uranabbaus vor und will Argentinien zu einem weltweit führenden Land bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie machen.









