Kolumbien hat kürzlich ein Straßenbauprojekt im Wert von etwa 480 Millionen US-Dollar genehmigt, um das Verkehrsnetz nördlich der Hauptstadt Bogotá zu verbessern. Das Bauvorhaben mit dem Namen Accesos Norte II hat bereits seine Umweltgenehmigung erhalten und wird vom Konzessionär Ruta Bogotá Norte vorangetrieben.
Zu den Kerninhalten des Projekts gehört der Ausbau der Autobahn im Norden Bogotás. Konkrete Maßnahmen umfassen den Bau einer zweispurigen Fahrbahn an der Siebten Straße, die Verbesserung bestehender Straßen, die Verbreiterung des nördlichen Autobahnkorridors und die Einrichtung von Sonderspuren für das Transmilenio-Bussystem. Diese Reihe von Straßenbaumaßnahmen soll den Zugang zu Bogotá von Norden her optimieren. Die Umweltgenehmigung für das Projekt beinhaltet Verpflichtungen zum Schutz des Waldreservats „Thomas van der Hammen" und des Feuchtgebiets Torca-Guaymaral.
Das Straßenbauprojekt Accesos Norte II ist Teil des nationalen Portfolios der fünften Generation (5G) von Projekten. Es wurde im März 2022 vergeben und hat eine Konzessionslaufzeit von 29 Jahren. Das Bauwerk gilt als strategisch wichtige Verbindung zwischen Bogotá und den Departamentos Cundinamarca, Boyacá und Santander.









