Laut Argus Media werden die französischen Weichweizenexporte in Regionen außerhalb der EU in der Saison 2025/26 voraussichtlich auf 8 Millionen Tonnen steigen. Frankreich, der größte Getreideproduzent der EU, hat gerade seine Erntesaison abgeschlossen. Das britische Price Institute schätzt die Gesamtproduktion auf 33,4 Millionen Tonnen. Die Europäische Kommission hat jedoch kürzlich die Veröffentlichung französischer Weizenexportstatistiken eingestellt.

Die letzte Saison war für die französischen Landwirte äußerst schwierig. Die Weizenexporte fielen mit nur 3,5 Millionen Tonnen auf den niedrigsten Stand dieses Jahrhunderts. Obwohl für 2025/26 eine Erholung der Exporte erwartet wird, prognostiziert Argus, dass die französischen Weichweizenbestände in diesem Jahr auf ein 20-Jahres-Hoch von 4 Millionen Tonnen steigen werden.
Reuters zitierte die Preisagentur mit der Aussage, dass Frankreich angesichts der stabilen Nachfrage in Frankreich und Europa und des Produktionswachstums seine Exportmärkte aktiv in Drittländer ausweitet. Analysten von Argus wiesen jedoch darauf hin, dass Frankreich 9,5 Millionen Tonnen Weizen außerhalb der EU exportieren müsse, um ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu erreichen. Das derzeitige weltweite Angebot sei jedoch reichlich, und Frankreichs Weizenexporte nach Algerien und China seien rückläufig, was Frankreichs Exportpotenzial in gewissem Maße einschränke.
Im Juli schätzte die französische Landwirtschafts- und Meeresbehörde, dass Frankreichs Weichweizenexporte in Gebiete außerhalb der EU 7,5 Millionen Tonnen betrugen, wobei die Überhangbestände 3,9 Millionen Tonnen betrugen.









