Kanada: Die Weizenproduktion wird 2025 voraussichtlich zurückgehen.
2025-09-04 14:41
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Die neuesten Modellschätzungen von Statistics Canada deuten darauf hin, dass die kanadische Weizenproduktion im Jahr 2025 leicht zurückgehen wird, hauptsächlich aufgrund geringerer Erträge in einigen Regionen. Die nationale Produktion wird voraussichtlich leicht um 1,1 % auf 35,5 Millionen Tonnen sinken, wobei die Erträge voraussichtlich um 1,2 % auf 49,6 Scheffel pro Acre sinken werden. Die Erntefläche wird voraussichtlich stabil bleiben und leicht um 0,1 % auf 26,3 Millionen Acre steigen.

Der größte Teil des prognostizierten Produktionsrückgangs entfällt auf Sommerweizen. Die Produktion wird auf 26,0 Millionen Tonnen geschätzt, ein Rückgang von 2,0 % gegenüber 2024. Die Erntefläche wird voraussichtlich um 1,5 % auf 18,4 Millionen Acres (ca. 7,4 Millionen Hektar) schrumpfen, der Ertrag voraussichtlich um 0,5 % auf 51,9 Scheffel pro Acre (ca. 1,35 Hektar).

Trotz einer leichten Zunahme der Anbaufläche wird auch die Hartweizenproduktion voraussichtlich zurückgehen. Die Erntefläche wird voraussichtlich um 0,4 Prozent auf 6,4 Millionen Acres (ca. 2,6 Millionen Hektar) zunehmen, der Ertrag dürfte jedoch um 5,1 Prozent auf 35,1 Scheffel pro Acre (ca. 1,6 Millionen Hektar) sinken. Infolgedessen wird mit einem Produktionsrückgang von 4,7 Prozent auf 6,1 Millionen Tonnen gerechnet.

Die Ergebnisse variieren je nach Region erheblich. In Saskatchewan wird ein Ertragsrückgang von 6,7 Prozent auf 41,8 Scheffel pro Acre erwartet, wobei die Erntefläche um 2,4 Prozent zurückgeht. Dies würde zu einem Rückgang der Gesamtproduktion um 9 Prozent auf 15,7 Millionen Tonnen führen.

Im Gegensatz dazu wird für Alberta eine stärkere Produktion prognostiziert: Die Erträge sollen um 9,8 % auf 52,7 Scheffel pro Acre steigen, die Erntefläche soll um 2,4 % zunehmen und die Produktion soll um 12,5 % auf 11,2 Millionen Tonnen steigen.

In Manitoba ist die Lage schwächer. Dort wird ein Rückgang der Weizenproduktion um 6,2 Prozent auf 5,4 Millionen Tonnen erwartet, da geringere Erträge eine leichte Vergrößerung der Anbaufläche ausgleichen. In Ontario ist der Trend umgekehrt: Die Produktion dürfte aufgrund der größeren Erntefläche um 11,9 Prozent auf 2,9 Millionen Tonnen steigen, obwohl die Erträge um 3,6 Prozent auf 89,6 Scheffel pro Acre zurückgegangen sind.

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