Am 18. September einigte sich Iberdrola auf den Verkauf von 100 % seines ungarischen Geschäfts, Iberdrola Renovables Magyarország KFT, an ein Konsortium bestehend aus Premier Energy (das die rumänischen Vermögenswerte 2024 erwarb) und der ungarischen Gruppe iG TECH CC. Durch diese Transaktion erhält das Konsortium Unternehmensanteile im Wert von 171,2 Millionen Euro sowie Dividenden, die vor Abschluss der Transaktion ausgeschüttet werden.

Zu den zu veräußernden Vermögenswerten gehören Windkraftprojekte mit einer Leistung von 158 Megawatt (MW), die Iberdrola seit seinem Markteintritt in Ungarn im Jahr 2008 in Betrieb genommen und betrieben hat. Diese Projekte werden nach Ablauf der 15-jährigen regulierten Tarifperiode bald mit dem Stromverkauf auf dem Großhandelsmarkt beginnen. Derzeit sind 124 MW Windkraftprojekte auf dem freien Markt in Betrieb, die restlichen 34 MW werden in weniger als einem Jahr in Betrieb gehen. Die Transaktion steht jedoch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen.
Diese Transaktion ist Teil der Strategie von Iberdrola, seine Investitionen auf Schlüsselgeschäfte und -märkte zu konzentrieren, vor allem auf das Netzgeschäft in den USA und Großbritannien sowie auf Stromerzeugungsprojekte mit regulierten oder langfristigen Verträgen, um die Umsatzstabilität und -vorhersehbarkeit zu verbessern. Sie steht zudem im Einklang mit der Fokussierung von Iberdrola International Energy auf seine Kernmärkte in der EU und Australien.
Im Jahr 2025 kündigte Iberdrola mehrere langfristige strategische Allianzen und Vermögensrotationstransaktionen an, darunter den kürzlich erfolgten Verkauf seiner ungarischen Tochtergesellschaft, den Verkauf seines mexikanischen Geschäfts und eine Partnerschaft mit Masdar, um gemeinsam 5,2 Milliarden Euro in den 1,4-GW-Offshore-Windpark East Anglia THREE in Großbritannien zu investieren.









