Telefónica gab kürzlich bekannt, dass es seine peruanische Tochtergesellschaft, die kürzlich Insolvenz angemeldet hatte, für rund 1,02 Millionen US-Dollar (900.000 Euro) an das argentinische Unternehmen Integra Tec International verkauft hat. Die Transaktion betrifft die Schulden der peruanischen Tochtergesellschaft in Höhe von 1,24 Milliarden Euro gegenüber Steuerbehörden und Anleihegläubigern. Integra Tec wird diese Schulden übernehmen und die verbleibenden 0,7 Prozent der Anteile von Minderheitsaktionären erwerben. Als Hauptgründe für die operativen Schwierigkeiten der peruanischen Tochtergesellschaft nannte Telefónica Steuerstreitigkeiten und Verwaltungsentscheidungen, die das Unternehmen trotz seiner Position als größter Telekommunikationsanbieter Perus im Wettbewerb benachteiligen.

Der Verkauf der peruanischen Tochtergesellschaft folgte auf eine nicht zahlungswirksame Abschreibung von 314 Millionen Euro durch die Muttergesellschaft von Telefónica und die im Februar erfolgte Insolvenzanmeldung für die peruanische Tochtergesellschaft. Der Verkauf ist Teil der Strategie von Telefónica, seine Präsenz in Lateinamerika schrittweise zu reduzieren. Zuvor hatte das Unternehmen seine argentinischen Aktivitäten für 1,2 Milliarden US-Dollar an Telecom Argentina verkauft. Diese Transaktion ist Telefónicas erster Unternehmensabschluss seit Marc Mutla im Januar die Geschäftsführung übernahm.
Telefónica erklärte in einer Erklärung, dass Argentinien durch die Vereinbarung über eine digitale Infrastruktur auf internationalem Niveau und in internationaler Qualität verfüge und so zur Entwicklung wichtiger Sektoren der lokalen Wirtschaft beitrage.









