Noch sechs Monate bis zum Baubeginn des TikTok-Rechenzentrums in Brasilien
2025-10-11 14:38
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In einer offiziellen Erklärung vom Freitag bestätigte Alexandre Silveira, Brasiliens Minister für Bergbau und Energie, dass der Bau des TikTok-Rechenzentrums innerhalb von sechs Monaten beginnen wird. Das Rechenzentrumsprojekt im Hafenkomplex Pecem im Bundesstaat Ceará soll Investitionen von rund 50 Milliarden Reais (ca. 9,11 Milliarden US-Dollar) generieren. Silveira betonte bei einem Ministertreffen: „In sechs Monaten beginnen wir mit dem Bau des TikTok-Rechenzentrums.“

Das Projekt wird gemeinsam von TikToks Muttergesellschaft ByteDance und dem brasilianischen Windkraftunternehmen Casa dos Ventos vorangetrieben. Im April berichtete Reuters unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen, dass ByteDance den Bau eines Rechenzentrums im Nordosten Brasiliens erwäge. Im Mai erzielte das Projekt entscheidende Fortschritte: Der Entwickler gab den Erhalt zweier wichtiger Genehmigungen bekannt, die den Bau eines 300-Megawatt-Rechenzentrums im Hafengebiet von Pécem ermöglichen.

Die brasilianische Regierung hat kürzlich Steueranreize eingeführt, um Investitionen in die digitale Infrastruktur anzuziehen. Silveira wies darauf hin, dass Brasiliens reichhaltige Reserven an erneuerbaren Energien günstige Bedingungen für den Betrieb von Rechenzentren bieten. Ein im vergangenen Monat von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterzeichnetes Dekret sieht bundesstaatliche Steuererleichterungen für solche Projekte vor.

Der Bauplan für das Rechenzentrum wird schrittweise umgesetzt. In der ersten Phase stehen die Konfiguration des Stromnetzes und die Kühlanlagen im Mittelpunkt. Die Regierung des Bundesstaates Ceará erklärte, das Projekt werde saubere Energiequellen wie Windkraft nutzen und stehe damit im Einklang mit der Strategie des Bundesstaates für nachhaltige Energieentwicklung. Nach der Fertigstellung soll das Rechenzentrum die digitalen Servicekapazitäten Brasiliens verbessern und regionales Cloud Computing unterstützen.

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