Die australische Regierung hat den Lizenzantrag für das Ammaroo-Phosphatabbauprojekt offiziell genehmigt und damit den bedeutenden Fortschritt dieses mit Spannung erwarteten wichtigen landwirtschaftlichen Rohstoffprojekts markiert. Das vom australischen Bergbauunternehmen Ammaroo Phosphate geleitete Projekt befindet sich etwa 250 Kilometer nordwestlich von Alice Springs im Northern Territory. Das Abbaugebiet umfasst rund 180 Quadratkilometer und soll jährlich drei Millionen Tonnen hochwertiges Phosphaterz im Tagebau fördern.

Der Genehmigung ging eine strenge Umweltverträglichkeitsprüfung voraus, die auch die Pläne zum Schutz der lokalen Wasserressourcen, der Vegetation und des kulturellen Erbes der Aborigines umfasste. Der australische Ressourcenminister erklärte in einer Erklärung, das Ammaroo-Projekt werde ein zentraler Bestandteil der Ressourcenstrategie des Landes sein. Das produzierte Phosphat soll vor allem zur Herstellung von Düngemitteln verwendet werden, nicht nur zur Deckung des inländischen landwirtschaftlichen Bedarfs, sondern auch zur Versorgung von Märkten in Asien, Afrika und Südamerika über Exportzentren wie Port Hedland und damit zur globalen Ernährungssicherheit beitragen.
Der CEO von Ammaroo Phosphate wies darauf hin, dass das Projekt stufenweise entwickelt wird. Die erste Phase soll 2027 beginnen. Das Projekt soll bei Spitzenproduktion rund 500 direkte Arbeitsplätze schaffen und die Entwicklung unterstützender Branchen wie Logistik und Anlagenwartung vorantreiben. Darüber hinaus hat das Unternehmen Vorabkaufverträge mit mehreren internationalen Agrarunternehmen abgeschlossen, um einen stabilen Markt für das abgebauten Phosphaterz zu gewährleisten.
Umweltverbände reagierten zurückhaltend auf die Genehmigung und betonten die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung der ökologischen Schutzmaßnahmen während des Projektbetriebs, insbesondere der Grundwasserentnahme und der Abraumentsorgung. Die Regierung kündigte daraufhin die Einrichtung eines eigenen Überwachungsteams an, das die Umweltverträglichkeit des Projekts regelmäßig überprüfen und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Entwicklung und Naturschutz sicherstellen soll.
Die Genehmigung der Phosphatmine Ammaroo verleiht nicht nur der diversifizierten Entwicklung der australischen Bergbauindustrie neuen Schwung, sondern stärkt auch ihre Schlüsselposition in der globalen Lieferkette für Phosphatdünger. Sie gilt als wichtiger strategischer Schritt zur Sicherung zukünftiger landwirtschaftlicher Ressourcen.









