Seit China am 15. September im Autobahnhafen Manzhouli in der Autonomen Region Innere Mongolei eine versuchsweise Visumfreiheit für Inhaber eines russischen Reisepasses eingeführt hat, ist der grenzüberschreitende Personenverkehr deutlich gestiegen.

Hafendaten zufolge verkehrten im Autobahnhafen Manzhouli seit Einführung der Visumfreiheit bis zum 8. Oktober 869 Linienbusse für den internationalen Personenverkehr zwischen China und Russland mit 17.844 Passagieren sowie 921 Busse für den unregelmäßigen Verkehr mit 21.412 Passagieren. Der Passagierverkehr auf Linien- und unregelmäßigen Strecken stieg im Vergleich zum Vorjahr um 141 % bzw. 126,8 %. Während der Feiertage zum Nationalfeiertag und zum Mittherbstfest beförderten Linienbusse 5.405 Passagiere und unregelmäßige Busse 6.490 Passagiere, was einem Anstieg von 155,7 % bzw. 139,5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Um dem Anstieg des grenzüberschreitenden Personenverkehrs gerecht zu werden, hat das Verkehrsamt der Stadt Manzhouli die Passagier- und Frachtlinien vollständig mit Übersetzungsgeräten ausgestattet, um die Kommunikation mit ausländischem Personal zu verbessern. Hafenmitarbeiter nutzen Übersetzungsgeräte, um russischen Lkw-Fahrern Zollabfertigungs- und Andockanweisungen zu geben und so einen geordneten Verkehr an der Grenze zu gewährleisten. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den Personen- und Frachtaustausch zwischen China und Russland zu erleichtern.
Das Verkehrsamt der Stadt Hulunbuir erklärte, es werde die grenzüberschreitenden Transportmodelle gemäß dem von der chinesischen und russischen Regierung unterzeichneten internationalen Straßenverkehrsabkommen weiter optimieren. Durch eine verstärkte Koordination und Zusammenarbeit mit den russischen Verkehrsbehörden werde man gemeinsam die Effizienz der Häfen und die Servicequalität verbessern und einen internationalen Verkehrskorridor zwischen China und Russland aufbauen.









