Das Telekommunikations- und Medienunternehmen BCE gab kürzlich an seinem Investorentag bekannt, dass es sein Kosteneinsparungsziel für 2028 auf 1,5 Milliarden CAD (ca. 1,07 Milliarden US-Dollar) anheben wird. Dies entspricht einer Steigerung von 50 % gegenüber dem vorherigen Ziel. Dieser Investorentag war der erste des Unternehmens seit über einem Jahrzehnt. Im Rahmen seines Dreijahresplans hat BCE nicht nur Kosteneinsparungsziele festgelegt, sondern auch eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des freien Cashflows (ohne Leasingverbindlichkeiten) von ca. 15 % zwischen 2025 und 2028 prognostiziert.

Um dieses Ziel zu erreichen, stellt BCE seine kupferbasierte Netzwerkinfrastruktur schrittweise zugunsten neuerer Technologien wie Glasfaser um, deren Wartung kostengünstiger ist. Das Unternehmen erwartet, dass dieser Übergang bis 2029 und darüber hinaus weitere Kosteneinsparungen bringt. Gleichzeitig plant BCE, in den kommenden Wochen einen Internetdienst in British Columbia und Alberta einzuführen und damit direkt mit Konkurrenten wie Rogers Communications und Telus Corp. zu konkurrieren.
BCE hat den US-Internetdienstanbieter Ziply Fiber für 5 Milliarden kanadische Dollar übernommen, um seine Glasfaserabdeckung in den USA zu erweitern. Seit 2020 hat das Unternehmen fast 24 Milliarden kanadische Dollar in die Modernisierung von Hochgeschwindigkeits-Glasfaser- und Mobilfunknetzen investiert. Diese Investitionen dürften zwischen 2025 und 2028 zu einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 2 bis 4 % führen.
Darüber hinaus hat BCE seine Investitionen in künstliche Intelligenz erhöht, ein nationales Computerprojekt für künstliche Intelligenz aufgebaut und künstliche Intelligenztechnologie in den Kundendienst und Netzwerkbetrieb integriert, um die Betriebseffizienz und das Kundenerlebnis zu verbessern.









