Das Unternehmen gab bekannt, dass es bis Ende des Jahres den Standort für seine US-Seltenerdmetall-Anlage festlegen will. CEO Rowena Smith erklärte, die Entscheidung nutze die aktuellen Richtlinien zur Unterstützung kritischer Mineralien-Lieferketten, um Produktionskapazitäten für Seltenerdmetalle außerhalb Chinas aufzubauen.

„Wir haben vor zwölf Monaten zunächst sechs Bundesstaaten als Standorte für das neue Werk ausgewählt“, sagte Smith gegenüber Bloomberg Television. „Die endgültige Entscheidung für den Bundesstaat werden wir im Laufe des Jahres treffen.“ Das Unternehmen verhandelt derzeit mit dem Pentagon über die Finanzierung seines US-Werks für Seltene Erden, betreibt bereits ein Metallwerk in Südkorea und plant die Erschließung von Mineralvorkommen in Australien.
Der Ausbau kritischer Minerallieferketten erhält neue Unterstützung: Die US-amerikanische und die australische Regierung haben sich auf die gemeinsame Finanzierung kritischer Mineralprojekte geeinigt. Smith wies darauf hin, dass die US-Bundesstaaten „erhebliche Anreize“ für den Bau solcher Anlagen bieten. Das Unternehmen hat kürzlich 80 Millionen australische Dollar für den Ausbau aufgebracht.
Während China seine Exportkontrollen für Seltene Erden verschärft, beschleunigen die USA den Ausbau ihrer heimischen Verarbeitungskapazitäten für Seltene Erden. Australian Strategic Materials plant den Aufbau einer umfassenden Lieferkette, beginnend mit potenziellen Minen im Rohstoffgebiet Dubbo. Das Projekt könnte bis zu 600 Millionen US-Dollar Fremdfinanzierung von der US-Export-Import Bank und 200 Millionen australische Dollar von der australischen Regierung erhalten. Dieser strategische Einsatz kritischer Mineralien soll die Versorgungssicherheit für verschiedene Branchen gewährleisten, vom Automobilbau bis zur Rüstungsindustrie.









