USA und Japan unterzeichnen Rahmenabkommen zu Seltenen Erden und kritischen Mineralien
Merken

US-Präsident Donald Trump und der japanische Premierminister Sanae Takaichi unterzeichneten während Trumps einwöchigem Besuch in Tokio ein Rahmenabkommen zur Sicherung der Versorgung mit Seltenen Erden und kritischen Mineralien. Dieser Besuch, ein zentraler Bestandteil von Trumps Asienreise, unterstreicht das Engagement beider Länder für die Zusammenarbeit im Rohstoffsektor. Das Abkommen ist breit angelegt und deckt alle Aspekte der Rohstofflieferkette ab, darunter Abbau, Recycling, Lagerung und Investitionen – entscheidende Faktoren für Branchen wie Verteidigung, Automobil, Elektronik und Energie. Obwohl das Abkommen keine direkten finanziellen Verpflichtungen enthält, zeigen von beiden Regierungen veröffentlichte Projektlisten in den Bereichen Energie, Künstliche Intelligenz und kritische Mineralien, dass japanische Unternehmen Investitionen von bis zu 400 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten planen.

Das Weiße Haus bezeichnete das Abkommen als solide Grundlage für ein „neues goldenes Zeitalter“ der US-japanischen Allianz. Ähnlich wie die jüngsten Abkommen mit Australien und Malaysia betont auch das US-japanische Abkommen die Mobilisierung staatlicher und privater Investitionen zur Stärkung der heimischen Kapazitäten im Abbau und der Verarbeitung Seltener Erden. Beide Seiten verpflichteten sich außerdem, gemeinsam Versorgungsengpässe bei Seltenen Erden und deren Derivaten, wie beispielsweise Permanentmagneten, Batterien, Katalysatoren und optischen Materialien, zu identifizieren und zu beheben. Das Abkommen enthält zudem Bestimmungen, die den Verkauf strategischer Vermögenswerte verhindern und einen Preismechanismus gewährleisten, der die tatsächlichen Abbaukosten widerspiegelt und somit implizit einen Mindestpreis stützt.

Es ist bemerkenswert, dass China die weltweite Produktion Seltener Erden dominiert. Als Reaktion auf US-Zölle führte China im April Lieferbeschränkungen ein und weitete diese in diesem Monat weiter aus. Für Waren, die Spuren bestimmter Seltenerdelemente enthalten, werden nun Exportlizenzen verlangt. Vor diesem Hintergrund verstärken die USA und Japan ihre Zusammenarbeit bei der Versorgung mit Seltenen Erden und kritischen Mineralien, um die Abhängigkeit vom chinesischen Markt zu verringern. Da Trump am Donnerstag in Südkorea mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammentreffen wird, sind die US-amerikanischen und chinesischen Unterhändler bereit, ein mögliches Handelsabkommen zu erörtern. Seltene Erden dürften dabei ein zentrales Thema sein.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com