Chiles netzgekoppeltes Batteriespeicherprojekt mit einer Kapazität von 932 MWh verbessert die Netzstabilität.
2025-11-07 17:13
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Die chilenische Tochtergesellschaft der Engie Group gab kürzlich bekannt, dass das Batteriespeichersystem Tocopia in der Region Antofagasta erfolgreich ans Netz angeschlossen und voll betriebsbereit ist. Das auf dem Gelände eines stillgelegten Kohlekraftwerks errichtete System mit einer Kapazität von 116 MW/660 MWh ist Engies erste große, autarke Energiespeicheranlage in Chile.

Die Anlage nutzt 240 Batteriecontainer und 30 Leistungsumwandlungssysteme zur Speicherung und Abgabe von Strom mit einer erwarteten jährlichen Erzeugungskapazität von 211 GWh. Sie wird direkt zur Spitzenlastabdeckung und zur Verbesserung der Netzstabilität im chilenischen Stromnetz beitragen. Dieses Projekt markiert einen wichtigen Schritt beim Übergang von konventionellen Kraftwerken zu sauberer Energie.

Gleichzeitig macht Chile weitere Fortschritte im Bereich der Energiespeicherung. Das Projekt Copiapo, das von der Energiespeichersparte von Trina Solar und Atlas Renewable Energy in der Atacama-Region gemeinsam entwickelt wird, schreitet stetig voran. Dieses integrierte Projekt umfasst ein 233-MW-Photovoltaikkraftwerk und ein 932-MWh-Energiespeichersystem.

„Dieses Großprojekt wird die Netzanschlusstechnologie von Trina Solar demonstrieren und die Stabilität des chilenischen Stromnetzes verbessern“, sagte Vicente Walker, Regionaldirektor von Trina Solar für Lateinamerika. Das Projekt in Copiappo nutzt das Energiespeichersystem Elementa 2, das speziell für Wüstenumgebungen entwickelt wurde und die technische Fähigkeit besitzt, bei Netzschwankungen proaktiv Stabilität zu gewährleisten.

Der kontinuierliche Fortschritt dieser Batteriespeicherprojekte stellt einen bedeutenden Fortschritt bei großflächigen Energiespeicheranwendungen in Chile dar und ist ein wichtiges Beispiel für die Integration erneuerbarer Energien und die Modernisierung der Stromnetze in Lateinamerika.

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