Die Mitsubishi Corporation (8058.T) gab am Mittwoch bekannt, dass sie den Rückzug aus drei Offshore-Windkraftprojekten in Japan prüft. Ein von der Mitsubishi Corporation geführtes Konsortium hält Anteile an drei Windparks in den Präfekturen Chiba und Akita. Anfang des Jahres investierte das Handelsunternehmen 52,2 Milliarden Yen (ca. 354 Millionen US-Dollar) in diese Projekte.

Mitsubishi erklärte in einer Erklärung: „Wir prüfen alle möglichen Optionen umfassend, und der Ausstieg aus dem Projekt ist eine davon.“ Das Unternehmen betonte, dass noch keine endgültige Entscheidung über die Fortführung des Projekts getroffen worden sei. Bereits im Februar hatte Mitsubishi bekannt gegeben, dass es seine Projektstrategie aufgrund „erheblicher Veränderungen im Geschäftsumfeld“ überprüfe. Wesentliche Gründe für diese Überprüfung waren der durch den Russland-Ukraine-Konflikt verursachte Anstieg der Ausrüstungs- und Treibstoffkosten sowie der weltweit steigende Zinsdruck.
Das Konsortium hatte die Entwicklungsrechte für die genannten Projekte im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens im Jahr 2021 erhalten. Die Projekte haben eine geplante Gesamtkapazität von 1,76 GW und sollten ursprünglich zwischen 2028 und 2030 in Betrieb gehen. Als Schlüsselland in der Entwicklung der Offshore-Windenergie hat die japanische Regierung Installationsziele von 10 GW bis 2030 und 45 GW bis 2040 festgelegt. Diese Projektanpassung kann Auswirkungen auf die regionale Energieverteilung haben.









