ENGEL übernimmt Trexel, um seine Führungsposition in der Schaumtechnologie zu stärken und die Integration der MuCell-Technologie zu beschleunigen
2025-10-13 13:42
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ENGEL stärkt seine Führungsposition in der Schaumtechnologie durch die Übernahme seines langjährigen Partners Trexel Inc. Trexel bleibt ein unabhängiges Unternehmen mit eigenen Vertriebs-, Service- und F&E-Teams. Das in Massachusetts ansässige Unternehmen Trexel ist ein Pionier der physikalischen Schaumtechnologie und bekannt für die Entwicklung und Vermarktung von MuCell, einem mikrozellulären Schaumverfahren für den Spritzguss. Auch der Fokus des Unternehmens auf den Schuhsektor bleibt unverändert.

Stefan Englade, CEO der ENGEL Gruppe, sagte: „Wir sind vom großen Potenzial dieser Technologie (physikalisches Schäumen) überzeugt. Mit der Unterstützung der ENGEL Gruppe kann Trexel seinen unabhängigen Betrieb aufrechterhalten und gleichzeitig von unseren globalen Ressourcenvorteilen profitieren.“ Trexel wird künftig unter dem Namen Trexel GmbH mit Hauptsitz in Österreich firmieren. Die bestehenden Standorte in den USA, Deutschland und China bleiben unverändert und werden weiterhin Vertrieb und Service für Kunden weltweit anbieten.

Schäumtechnologie: ein strategisches Zukunftsfeld. ENGEL und Trexel arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen. Diese Akquisition, kombiniert mit der bestehenden Präsenz im chemischen Schäumen, stärkt ENGELs führende Position im physikalischen Schäumen weiter. Engelder ergänzt: „Mit dieser Akquisition beschleunigen wir die Integration unserer MuCell-Technologie in Spritzgießprozesse. Da wir überzeugt sind, dass Schäumen ein Wachstumsmarkt ist, verfügen wir nun über eine noch größere Skalierbarkeit.“ Diese Technologie trägt zudem entscheidend zur Nachhaltigkeit bei, da geschäumte Produkte leichter sind, weniger Rohstoffe verbrauchen und zu einem geringeren CO2-Fußabdruck beitragen.

ENGEL erwartet einen Umsatzrückgang von 7 %. Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte ENGEL einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. Im laufenden Geschäftsjahr, das von der wirtschaftlichen Abschwächung in vielen Regionen geprägt ist, wird ein Umsatzrückgang von rund 7 % auf 1,4 Milliarden Euro erwartet. Stefan Englade erklärte: „Unsere Branche steht vor großen Herausforderungen – von der digitalen Transformation über den Fachkräftemangel bis hin zur Kreislaufwirtschaft. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung innovativer Lösungen mit echtem Kundennutzen und den Aufbau gleichberechtigter und für beide Seiten vorteilhafter Partnerschaften.“ Er schloss: „Jede Krise ist eine Chance, unsere Position klarzustellen – indem wir den Bedürfnissen unserer Kunden aufrichtig zuhören und Lösungen anbieten, die echten Mehrwert schaffen.“

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