Die Universität Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat eine Technologie entwickelt, mit der Kaffeesatz und Plastikmüll in Kohlendioxid-Adsorbentien umgewandelt werden können
2025-10-13 13:48
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Wissenschaftler der Universität Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben ein Patent für eine Technologie zur Abscheidung von Kohlendioxid aus industriellen Prozessen angemeldet. Diese Innovation kombiniert Kaffeesatz, weggeworfene PET-Kunststoffverpackungen und Kaliumhydroxid zu einem Kohlendioxid-Adsorbent. Das Patent schlägt ein neues Verfahren vor, das Umweltverschmutzung, Industrieemissionen und anthropogenes Kohlendioxid reduzieren soll. Kernstück des Verfahrens ist die Herstellung von Aktivkohle durch Co-Pyrolyse von Kaffeesatz und PET-Kunststoffabfällen unter Verwendung von Kaliumhydroxid als Aktivierungsmittel. „Ein Starbucks-Kaffeebecher und eine weggeworfene Plastikwasserflasche können durch die Herstellung von Aktivkohle zu einem wirksamen Instrument im Kampf gegen den Klimawandel werden“, sagte Dr. Haif Aljomar, der Haupterfinder der Technologie. „Diese Erfindung wandelt zwei große Abfallströme – Kaffee und Plastik – in leistungsstarke Adsorbentien um. Die entstehende Aktivkohle bietet großes Potenzial für die Abscheidung von Kohlendioxid aus fossilen Energiesystemen und trägt so zur Reduzierung der Luftverschmutzung bei.“

Das Verfahren läuft bei 600 Grad Celsius ab und bietet eine nachhaltige Lösung, die „Abfallverwertung und Klimaschutz“ unterstützt. Aljomar betonte die Wirksamkeit der chemischen Aktivierung, die Bedeutung der spezifischen Oberfläche und Porenstruktur sowie das Abfallressourcenkonzept, das diese Technologie unterstützt. Das Erfinderteam berichtete, dass das Verfahren aufgrund der geringen Kosten und der einfachen Verfügbarkeit von Rohstoffen niedrige Produktionskosten aufweist. Professor Shawki Gnai, Miterfinder und Experte für nachhaltige und erneuerbare Energien an der Universität Sharjah, kommentierte: „Diese Erfindung verkörpert die Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft, indem sie Abfallströme integriert, um eine doppelte Verwertung zu erreichen und sie zu hochwertigen Produkten aufzuwerten. Durch Karbonisierung und chemische Aktivierung vermeiden wir die Deponierung dieser Materialien und schützen die Umwelt vor ihren schädlichen Auswirkungen.“

Wissenschaftler erwarten für die Technologie Anwendungsmöglichkeiten in der Wasser- und Luftreinigung sowie im Energiebereich, darunter Lösungsmittelrückgewinnung, Erdgasreinigung, Rauchgasbehandlung von Müllverbrennungsanlagen, Abgasbehandlung, Prozessgasreinigung, Schadstoffentfernung und Emissionskontrolle.

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