Spanischer Stahlverband unterstützt neue Stahlimportmaßnahmen der EU
2025-10-14 15:48
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Der spanische Stahlverband (Unión de Empresas Siderúrgicas, UNESID) begrüßte den neuen Vorschlag der Europäischen Kommission, den Handelsschutz für europäischen Stahl gegen übermäßige Importe aus Drittländern zu stärken.

Der spanische Stahlverband betonte, der Vorschlag sei ein entscheidender Schritt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Arbeitsplätze der spanischen und europäischen Stahlindustrie. Der Verband forderte, die Maßnahme so schnell wie möglich zu verabschieden, damit sie Anfang 2026 in Kraft treten könne.

Der neue Rahmen sieht ein Zollkontingentsystem vor, das mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) vereinbar ist und begrenzte zollfreie Stahlimporte ermöglicht. Auf Importe, die das Kontingent überschreiten, wird ein Zoll von 50 % erhoben. Der Vorschlag führt außerdem eine Schmelz- und Gießklausel ein, um die Rückverfolgbarkeit der Stahlherkunft zu verbessern und die Umgehung von Beschränkungen durch Drittländer zu verhindern. Diese Maßnahme gewährleistet einen anhaltenden Schutz vor globalen Überkapazitäten, da die aktuellen Schutzmaßnahmen Mitte 2026 auslaufen.

Vertreter des UNESID betonten, der Vorschlag sei von entscheidender Bedeutung für die Sicherung der Zukunft der europäischen Stahlindustrie und der Tausenden von Arbeitsplätzen, die sie sichert. Der Verband betonte zudem, wie wichtig es sei, den Geltungsbereich der Maßnahme auf verarbeitete Produkte auszuweiten, um die gesamte industrielle Wertschöpfungskette zu schützen, insbesondere diejenigen, die mit 50-prozentigen Einfuhrzöllen aus den USA konfrontiert sind.

UNESID bestätigte, dass es in dieser Frage weiterhin mit den spanischen und EU-Behörden zusammenarbeiten werde. In einer Erklärung stellte UNESID fest, dass der neue Rahmen Sicherheit und Vorhersehbarkeit für die industrielle Autonomie und die strategischen Sektoren Europas biete und gleichzeitig Investitionen in Dekarbonisierung, Innovation und Energieeffizienz unterstütze.

UNESID-Vertreter Hermoso erklärte: „Diese Maßnahme bietet die Chance, die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Stahls wiederherzustellen und seine Rolle als Eckpfeiler der europäischen Wirtschaft, Industrie und des Umweltschutzes zu stärken. Sie schafft einen fairen Wettbewerbsrahmen, fördert die effiziente Nutzung der Produktionskapazitäten und sorgt für Stabilität und Vertrauen bei Investitionen.“

Die Bewertung von UNESID zeigt, dass der Vorschlag auf langjährige Forderungen der Stahlindustrie eingeht und dazu beitragen wird, die negativen Auswirkungen globaler Überkapazitäten und unfairer Importe auf die Nachhaltigkeit, Beschäftigung und Rentabilität der Industrie zu mildern.

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