Die Schweiz nimmt den weltweit ersten solarbetriebenen Stahlofen zur Metallrecyclingproduktion in Betrieb
2025-10-14 15:46
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Am 12. Oktober Ortszeit eröffnete Panatere mit Sitz im Schweizer Kanton Jura seine solarbetriebene Stahlschmelz- und Recyclinganlage in La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg. Das Unternehmen bezeichnete das Projekt als eine Initiative für „echte zirkuläre Nachhaltigkeit“.

„Es besteht ein echtes Interesse am Recycling unserer wertvollen Ressourcen. Wir wollen den Metallabfall aus unserer Anlage vor Ort recyceln“, sagte Panatere-Geschäftsführer Raphaël Broye gegenüber der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone – SDA. Weltweit gibt es derzeit 54 Solaröfen, doch dank der vom Unternehmen entwickelten Technologie ist diese Anlage die erste, die Solarenergie für das Metallrecycling nutzt.

Der Ofen nutzt 500 Hohlspiegel und einen Heliostaten zur Bündelung des Sonnenlichts und erreicht Temperaturen von bis zu 2.000 °C. Dadurch kann Metall in nur 1,5 Stunden geschmolzen werden, ohne dass CO2-Emissionen entstehen. Die Beschickungs- und Trennprozesse sind durch zwei separate Patente geschützt.

Panatere will fünf Prozent der in der Schweiz produzierten Metalle recyceln, anstatt sie zu exportieren. CEO Broyer sagte, das Zentrum plane, bis 2028 jährlich 1.000 Tonnen Solarstahl zu produzieren und so lokale Arbeitsplätze zu schaffen. Das Projekt ebnet den Weg für die zukünftige Entwicklung eines Solarenergiezentrums zur Verarbeitung strategischer Metalle.

Das Unternehmen gab bekannt, dass es für das Projekt vom Bundesamt für Umwelt, den Kantonen Neuenburg, Jura und Bern, der Geneva Industrial Services Corporation (SIG), der Schweizer Klimastiftung und dem Energielabor unterstützt wird. Der erste produzierte Solarstahlstab wird im Internationalen Uhrenmuseum in La Chaux-de-Fonds ausgestellt.

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