Ein schwimmendes Photovoltaik-Kraftwerk (PV-Kraftwerk) am Imha-Staudamm in Andong, Provinz Nord-Gyeongsang, Südkorea, hat den Betrieb aufgenommen

Das 47,2 MW starke schwimmende PV-Kraftwerk am Imha-Staudamm in Andong, Provinz Nord-Gyeongsang, Südkorea, hat offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Es ist derzeit die größte schwimmende PV-Anlage, die in Südkorea auf einem Mehrzweck-Staudamm errichtet wurde. Das Kraftwerk ergänzt das bestehende 50-MW-Wasserkraftwerk am selben Staudamm und ermöglicht die Übertragung von PV-Strom tagsüber und Wasserkraft nachts.

Das PV-Projekt wurde 2021 als Südkoreas erstes umfassendes Projekt zur Entwicklung erneuerbarer Energien ausgewiesen. Der Bau begann nach Erhalt der Betriebsgenehmigung im Jahr 2023. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt beliefen sich auf 73,2 Milliarden Won. Die feierliche Fertigstellung fand Ende September dieses Jahres statt. Das Projekt wurde gemeinsam von der Korea Hydro & Nuclear Power Corporation und der Korea Water Resources Corporation in Zusammenarbeit mit der Provinz Nord-Gyeongsang und der Stadt Andong initiiert. Top Solar fungierte als Generalunternehmer.

Das Projekt nutzt eine schwimmende Photovoltaik-Anlage von Škoda mit Modulen des südkoreanischen Herstellers E&G. Die gesamte Anlage besteht aus 16 schwimmenden Einheiten und greift in ihrem Design Elemente des südkoreanischen Flaggenmusters „Taeguk“ sowie Hibiskusblütenmotive auf. Das Hybridkraftwerk, das Wasserkraft und Solarenergie kombiniert, soll jährlich rund 61 Gigawattstunden Strom erzeugen. Damit kann der Strombedarf von 22.000 Haushalten gedeckt werden, was 27 % der Haushalte in Andong entspricht. Das Projekt verfolgt ein innovatives Modell der Anwohnerbeteiligung: 33 umliegende Dörfer investieren über eine eigens dafür gegründete juristische Person. Ein Unternehmenssprecher erklärte: „Während der 20-jährigen Betriebszeit werden der Gemeinde Einnahmen in Höhe von rund 22,2 Milliarden Won zufließen. Das Programm ‚Sunshine Pension‘ zielt darauf ab, das Einkommen der Anwohner zu erhöhen und die regionale Wirtschaftserholung zu fördern.“ Laut Angaben der Korea Hydro & Nuclear Power Corporation werden rund 4.500 Anwohner im Umkreis von einem Kilometer um das Kraftwerk an den Stromeinnahmen beteiligt.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com