Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd kündigte an, in den Bau von bis zu 22 neuen Containerschiffen mit einer Kapazität von maximal 5.000 TEU zu investieren.

Hapag-Lloyd-CEO Rolf Haben Janssen bezeichnete dieses Programm als „wichtigen Meilenstein“ auf dem Weg zum Ziel des Unternehmens, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Das neue Containerschiff-Bauprogramm konzentriert sich auf die Entwicklung des Segments kleinerer Schiffe und die Senkung der Betriebskosten durch energieeffizientere Konstruktionen. Quellen zufolge verhandelt Hapag-Lloyd mit chinesischen Werften über den Bau zweier Schiffstypen: 3.100 TEU und 4.500 TEU.
Es wird davon ausgegangen, dass die Werften Yantai Raffles und Taizhou Sanfu die Aufträge erhalten werden. Die größeren neuen Containerschiffe sollen jeweils rund 70 Millionen US-Dollar kosten, die kleineren jeweils rund 60 Millionen US-Dollar. Nach der Umsetzung dieses neuen Containerschiffbauplans wird Hapag-Lloyds Auftragsbestand im Schiffbau von 34 auf 56 Schiffe steigen. Ende September betrieb das Unternehmen 305 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von 2,5 Millionen TEU und belegte damit den fünften Platz unter den globalen Containerreedereien.









