Der Bau der Blöcke 3 und 4 von Ägyptens erstem Kernkraftwerk, dem Kernkraftwerk Daba, ist deutlich vorangeschritten. Die Arbeiten werden von der TITAN-2 Holding Company durchgeführt, einem Zusammenschluss der Unternehmen PJSC SUS, JSC SEM und JSC MSU-90. Durch die Nutzung eigener Produktionsanlagen und die Zusammenarbeit mit ägyptischen Partnern konnte die TITAN-2 Construction Holding Company den Projektfortschritt sicherstellen und alle wichtigen Ziele für 2025 erreichen.

Auch bei den beiden im Bau befindlichen Generatorblöcken wurden bedeutende Fortschritte erzielt. Beim dritten Block ist das Betonieren der Fundamentplatte abgeschlossen, der Bau von Wänden und Decke schreitet zügig voran, die erste Schicht der inneren Sicherheitshülle (ICS) des Reaktorgebäudes wurde installiert, und die Auskleidung des Reaktorschachts sowie der Bau der oberen Fundamentplatte sind im Gange. Block 3 des Kernkraftwerks Daba nutzt die patentierte „Open-Top“-Technologie des Konzerns. Dabei wird die innere Sicherheitsbehälterkonstruktion als ein einziger Ring mit einem Gewicht von ca. 150–155 Tonnen installiert. Diese Konstruktion verkürzt den Installationsabstand zwischen der ersten und zweiten Schicht des Sicherheitsbehälters und verbessert so die Gesamteffizienz des Baus. Block 4 schreitet planmäßig voran mit dem Gießen der unteren Fundamentplatte und dem Bau des Reaktorschachts.
Wladimir Klepikowski, Generaldirektor der Kairoer Niederlassung von Titan-2, erklärte: „Die wichtigste Aufgabe ist jetzt und bis 2026 die Fertigstellung der ersten Phase der Küstenwasserbauwerke. Dazu gehören die Verlängerung des 2.300 Meter langen Aquädukts und der Tsunami-Schutzmauer auf über 3.000 Meter sowie die Fertigstellung der Pflasterung des Steinbruchs. Auch der Bau des Küstenpumpwerks auf Meereshöhe (0,000 m) ist im Gange.“









