Am 19. November kündigte der niederländische Hafenbetreiber APM Terminals Peru eine Investition von 550 Millionen US-Dollar für den Baubeginn des Hafens von Callao an. Das Projekt, dessen Baubeginn für Januar nächsten Jahres geplant ist und das voraussichtlich in zwei Jahren abgeschlossen sein wird, wird die Containerumschlagskapazität des Hafens auf 24.000 TEU erhöhen.

Am selben Tag bestätigten Vertreter des Hafens von Callao die Aufnahme von Direktverbindungen nach China und Südkorea im November. Die neuen Routen werden die Transitzeit von Asien nach Peru auf etwa 23 Tage verkürzen und damit einen bedeutenden Fortschritt für die peruanische Hafenentwicklung darstellen. Fernando Fache, Chief Commercial Officer von APM Terminals Peru, erklärte bei der Eröffnungszeremonie der Route: „Alle Frachtaufträge für die nächsten sechs Wochen sind bereits gebucht. Die Marktnachfrage ist hoch.“ Zu den ersten Sendungen, die über die neuen Routen eintreffen, gehören Einzelhandelswaren von chinesischen E-Commerce-Plattformen wie Temu.
Der Hafenausbau und die Erweiterung der Schifffahrtsrouten im Hafen von Callao stellen einen entscheidenden Schritt für Peru dar, um die Infrastruktur an seiner Pazifikküste zu verbessern. Auch der nahegelegene Hafen von Chancay wird derzeit ausgebaut, und Branchenbeobachter gehen davon aus, dass sich die beiden Häfen funktional ergänzen. Mit dem weiteren Ausbau der peruanischen Häfen wird sich das Logistiknetz entlang der Pazifikküste weiter verbessern.









