Das Port Hope Nuclear Discovery Center der OPG wird offiziell eröffnet
2025-10-15 16:40
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Ontario Power Generation (OPG) hat das Port Hope Nuclear Discovery Centre in Port Hope offiziell eröffnet. Es bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich über Kernenergietechnologie, Energiebedarf und das geplante Kernkraftwerk Wesleyville zu informieren. Im Januar dieses Jahres beauftragte die Regierung von Ontario OPG auf Ersuchen der Stadt Port Hope und der Williams Treaty First Nation mit der Prüfung der Machbarkeit des Baus eines neuen Kernkraftwerks in Wesleyville. Das Discovery Centre soll als zentrale Plattform für gemeinschaftliches Lernen, Interaktion und Feedback dienen und es indigenen und lokalen Bewohnern ermöglichen, sich über den Projektfortschritt zu informieren und an Diskussionen teilzunehmen.

Bei der Eröffnungszeremonie am 10. Oktober betonte Ontarios Energie- und Bergbauminister Stephen Lecce, dass das Nuclear Discovery Centre ein wichtiger Schritt für Ontarios Energiewende sei. Er erklärte: „Dieses staatsbildende Projekt spiegelt unseren Ehrgeiz und unsere Eigenständigkeit wider. Es soll 10.500 Arbeitsplätze schaffen und 235 Milliarden Dollar zur kanadischen Wirtschaft beitragen. Im Zuge des größten Ausbaus der Kernenergie in Nordamerika werden das Wesleyville-Projekt und das Discovery Centre als Maßstab für technisches Lernen, Beschäftigungsmöglichkeiten und Wirtschaftswachstum dienen.“ OPG gab bekannt, dass Wesleyville aufgrund der Unterstützung indigener Gemeinden und Kommunen bei der Standortbewertung gegenüber Lambton und Nanticoke bevorzugt wurde. Konsultationen mit anderen Gemeinden laufen jedoch noch.

Kim Lauridsen, Senior Vice President für Unternehmensstrategie und -entwicklung bei OPG, erklärte, das Projekt erfordere eine langfristige Zusammenarbeit mit der örtlichen Gemeinde und der Michisagiq First Nation, um festzustellen, ob Wesleyville für das neue Kraftwerk geeignet sei. Die behördlichen Genehmigungen und Zulassungsverfahren müssen abgeschlossen sein, und es wird geschätzt, dass es etwa 15 Jahre dauern wird, bis die erste Anlage ans Netz angeschlossen ist. Der Fahrplan sieht vor, dass die Anlagen Anfang bis Mitte der 2040er Jahre betriebsbereit sein werden. Sie betonte: „Das Nuclear Discovery Center wird ein offener Raum für Informationsaustausch und Dialog sein und eine transparente und integrative Projektdurchführung gewährleisten.“

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