Auf dem Belt and Road Forum für internationale Zusammenarbeit diskutierten der kasachische Landwirtschaftsminister Aydarbek Saparov und sein türkischer Amtskollege Ibrahim Yumakli ausführlich über die Erhöhung der Getreide- und Rindfleischlieferungen Kasachstans an die Türkei. Beide Seiten äußerten den gemeinsamen Wunsch, die landwirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen und eine Marktdiversifizierung zu erreichen.

Aktuellen Daten zufolge werden Kasachstans Getreide- und Mehlexporte im Haushaltsjahr 2024–2025 12,4 Millionen Tonnen erreichen, ein Anstieg von 34 % gegenüber dem Vorjahr, der vor allem auf eine Rekordernte von 26,5 Millionen Tonnen zurückzuführen ist. Die Türkei, ein wichtiger Lieferant für den globalen Mehl- und Nudelmarkt, importiert jährlich 7 bis 7,5 Millionen Tonnen Weizen. Die Nachfrage nach preisgünstigem, hochwertigem Weizen ist groß. Nach Abschluss der Pflanzenschutzinspektionen dürften die Getreidelieferungen Kasachstans in die Türkei auf 1 Million Tonnen steigen.
Kasachstan zielt nicht nur auf den türkischen Markt ab, sondern baut auch seine Getreideexporte nach Europa, China (Exporte erreichen 1,43 Millionen Tonnen), Aserbaidschan und Georgien aktiv aus. Dank der Stabilität der Logistikroute über das Kaspische Meer dürften die Getreideexporte Kasachstans bis 2025 weiter steigen. Was Rindfleisch betrifft, plant Kasachstan, jährlich 10.000 Tonnen Rindfleisch in die Türkei zu liefern. Bis 2024 erreichten die Rindfleischexporte bereits 15.800 Tonnen. In Ankara wurde ein Rindfleischliefervertrag im Wert von 80 Millionen US-Dollar unterzeichnet.









